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Die Donau

Die Donau ist mit ihren 2845 km Länge der zweitgrößte Strom Europas. Sie entspringt im deutschen Donaueschingen, durchfließt zehn europäische Staaten und mündet schließlich ins Schwarze Meer. Trotz zahlreicher schwerer Eingriffe ist die Donau auf manchen Strecken noch immer wild und unberührt und bietet vielen, teils stark bedrohten Tier- und Pflanzenarten eine Heimat.

Einer der europaweit wichtigsten unverbauten Abschnitte liegt in Bayern zwischen Straubing und Vilshofen. Hier ist das Leben noch im Fluss, von Wasserarmen durchzogene Auwälder säumen die Ufer des frei fließenden Stroms.
Wegen der Wildheit und des Artenreichtums seiner Auen wird der Abschnitt manchmal auch "bayerischer Amazonas" genannt. Dort leben Tiere, die es weltweit nur in der Donau gibt - noch. Denn die bayerische Regierung will den Fluss für die Schifffahrt kanalisieren und mit Staustufen ausbauen. Das würde die Donau und ihre einzigartigen Auwälder völlig zerstören.

Der Bund Naturschutz in Bayern (Landesverband des BUND) setzt sich bislang erfolgreich gegen die Kanalisierung und für einen sanften, Natur schonenden Ausbau ein.

Weitere Infos: www.bund-naturschutz.de/brennpunkte/donau

 

Einer große Bedrohungen für die Naturlandschaften der Donau ist auch die immer wieder aufkommende Idee eines Donau-Oder-Elbe-Kanals (DOEK).
Die Idee für einen solchen Kanal gibt es schon seit mehr als 300 Jahren. Seit einigen Jahren wird vor allem in Tschechien wieder verstärkt über den DOEK gesprochen.
siehe auch: Der Donau-Oder-Elbe-Kanal









Binnenschifffahrt auf lebendigen Flüssen

Der BUND lehnt einen weiteren Ausbau unserer Flüsse ab und fordert Renaturierungs- programme, um die in der Vergangenheit verursachten ökologischen Schäden zu korrigieren.

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