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Der Landwehrkanal


Der Berliner Landwehrkanal ist offensichtlich einsturzgefährdet. Um die maroden Kanalmauern zu sanieren, plante das Wasser- und Schifffahrtsamt Berlin (WSA) deshalb im Mai 2007 die sofortige Fällung von 200 Bäumen zur Gefahrenabwehr. Das Vorhaben, das einen unverhältnismäßig hohen Eingriff in einen wertvollen Altbaumbestand und in das Landschaftsbild darstellen würde, stieß bei den Anwohnern und dem BUND auf massiven Widerstand.

Der BUND und die neu gegründete Bürgerinitiative "Aktionsbündnis Bäume am Landwehrkanal" forderten den Erhalt der Bäume. In mehreren Verhandlungsrunden wurde mit dem WSA um jeden einzelnen Baum gekämpft. Vorläufiges Endergebnis: statt 200 Bäumen wurden nur 38 Bäume zur sofortigen Gefahrenabwehr gefällt.

Doch das Ringen um den Landwehrkanal und seine Bäume geht weiter. Im Rahmen der notwendigen Sanierungsmaßnahmen könnten noch weit mehr Bäume bedroht sein. In einem Mediationsverfahren sollen zur Zeit unter Einbeziehung aller Interessen verschiedene Varianten zur Sanierung des Kanals geprüft werden.

Aus der Bürgerinitiative "Aktionsbündnis Bäume am Landwehrkanal" ist 2007 auch der Verein "Bäume am Landwehrkanal" hervorgegangen.

Weitere Infos des Vereins:
www.baeume-am-landwehrkanal.de

Weitere Infos der BI:
http://baumschutz.wordpress.com/about/









Verzicht auf Abbagerrung der Fluss- und Kanalufer von Havel und Spree

Das Bundesverkehrsministerium hat am 22.09.2009 verlauten lassen, dass auf eine Abbaggerung der Kanal- und Flussufer an Havel und Spree verzichtet werden soll.

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